Monatsarchiv: Januar 2012
There’s a beauty in slamming doors…
Neu: Musikalischer Mittwoch
Ich liebe Musik. Leider hat sie in meinen Alltag derzeit recht wenig Platz. Musik hören im Büro? Geht leider nicht. Mein Auto frisst regelmäßig CDs und schränkt meine Musikauswahl daher ein. Eigentlich stimmt das so aber auch nicht, ich tendiere dazu, Ohrwürmer in Endlosschleife zu hören, oft auch nur in meinen Kopf. Aber ich liebe es, die Betreffzeile meiner E-Mails mit Lyrics zuzupflastern, die nicht zwingend etwas mit dem Inhalt zu tun haben. Und überhaupt sollte über Musik viel viel mehr geredet werden. Deshalb werde ich mich Pitimini’s musikalischen Mittwoch anschließen und bin schon sehr gespannt, was der 1. Februar thematisch bringen wird.
Eins muss ich aber jetzt noch los werden: ich liebe die Musikalischer-Mittwoch-Kassette, da werden einfach so viele Erinnerungen wach. Neben Schallplatten waren Kassetten meine ersten Berührungspunkte mit gekaufter Musik. Klar, wir hatten ein Radio und auch einen Fernseher, aber Kassetten…Kassetten sind irgendwie so ein musikalisches Schlüsselobjekt für mich. In irgendeinem Umzugskarton schlummert noch eine steinalte aber heiß geliebte und überhaupt gaaaaar nicht leiernde Kassette mit meinen Lieblingssongs aus der Kindheit. Nein, keine Kinderlieder. Don McLean & Co. Ich habe sie vermutlich leider zu Tode gehört, die Songs liebe ich aber nach wie vor. Ein paar Jahre später habe ich dann Stunden vorm Radio verbracht um den Moment abzuwarten, an dem mein derzeitiges Lieblingslied lief um es dann fix auf Kassette aufzunehmen. Ich war nie sonderlich geschickt darin, muss ich leider zugeben. Meine Kassetten waren also gespickt mit Songs, deren Anfang abgeschnitten wurde, als “Entschädigung” dafür fanden aber die ersten Silben der Moderatoren noch ihren Platz. Das waren noch Zeiten…
Insofern ein großes Dankeschön an Pitimini für diese tolle Idee!
Sehenswert?
Möglich, zum Teil aber leider eher unrealistisch.
- Damien Hirst in der Londoner Tate Modern vom 4. April – 9. September und Yayoi Kusama 9. Februar – 5. Juni.
- George Stubbs in der Neuen Pinakothek in München. 26.1. – 6.5.
- Kein Geheimnis: ich mag den Sauerbruch Hutton-Stil nicht. Das Museum Brandhorst will ich aber trotzdem besuchen.
- Extrem laut und unglaublich nah. Unglaubliches Buch – unglaublicher Film?
- The Artist. Definitiv!
- World Design Capital Helsinki
[to be continued]
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Eigentlich sollte ich gerade eine MA lesen…eigentlich. Ein Hoch aufs Prokrastinieren und darauf, dass das Vorhaben, ordentlich, organisiert und diszipliniert zu werden wenn ich ganz ehrlich bin…noch nicht mal 2 Wochen gehalten hat. Aber das hat auch seine positiven Seiten: wenn man schon im Januar an seinen Vorsätzen fürs neue Jahr scheitert, kann man sich den wirklich wichtigen Dingen widmen und einfach mal…leben!
Ich kann mir einfach nicht helfen, aber Leute, die wirklich überhaupt gar nichts lesen sind mir suspekt. Noch suspekter sind sie mir dann, wenn sie sich auch noch stolz damit brüsten. Bücher – was ist das? Really?
Eine tolle Aktion, um das zu ändern hat die Stiftung Lesen ins Leben gerufen. Heute ist leider schon der letzte Tag, aber ich hoffe, es melden sich noch möglichst viele Leute an (und davon bitte möglichst viele Leute in meinen Bekanntenkreis, die mir positiv gesinnt sind und mich eines ihrer 30 Exemplare zur Adoption überlassen..
Eine bunte Mischung steht zur Auswahl, vom Klassiker bis zum Krimi ist hier wirklich für jeden etwas dabei. Meine 3 Kandidaten sind Lily Bretts “Chuzpe” (eine humorvolle Vater-Tochter-Geschichte), Robert Harris’ “Ghost” (Spaaaaaaaaaannung!) und schließlich noch Daniel Kehlmanns “Die Vermessung der Welt” (das abenteuerliche Zusammentreffen von Humboldt und Gauß). Ich bin mal gespannt, ob und wenn ja, welches der drei Bücher mir dabei helfen wird, meine Umgebung wieder mehr zum lesen zu animieren.
Also: Lesefreund werden!
One thing a day…
…keeps the chaos away.
Mein Vorsatz dieses Jahr ist: jeden Tag wird mich ein unnützes Ding verlassen. Ich habe einfach zu viel, zu viel von allem. Aber damit ist es nicht getan. Gut organisierte Menschen sagen mir immer wieder: es ist wichtig, dass jeder Gegenstand und jede Sache ihren eigenen Platz hat. Damit die Gedankenflut in meinem Kopf aber nicht ungenutzt ins Nirvana verschwindet, werden zumindest einige Gedanken hier ihren Platz finden.
Vielleicht wird es um mein Schreibprojekt gehen (ein anderer Vorsatz für 2012), höchstwahrscheinlich auch um Bücher und die eine oder andere Inspirationsquelle wird sicherlich auch thematisiert werden. One post a day erscheint mir zwar erstrebenswert, wird aber vermutlich nicht durchführbar sein. Aber…lassen wir uns doch einfach mal überraschen!
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